Bremen, den 07.07.2026 Mit den Sommerferien werden Urlaub, Freizeitspaß und Familienzeit verbunden. Gleichzeitig erleben viele Schüler*innen am Ende des Schuljahres Druck, Sorgen und Ängste.
Zeugnisse und schulische Leistungen können für Kinder und Jugendliche erhebliche Belastung darstellen – insbesondere dann, wenn hohe Erwartungen, Versagensängste oder Konflikte im familiären Umfeld hinzukommen. Die Erfahrungen der Nummer gegen Kummer zeigen, dass Themen wie Leistungsdruck, Prüfungsstress, Mobbing und psychische Belastungen junge Menschen nicht nur zum Schuljahresende beschäftigen, sondern sie das gesamte Jahr über begleiten.
Für Kinder und Jugendliche ist es wichtig frühzeitig zu wissen, wo sie Unterstützung bei Sorgen bekommen können.
Gisela Wetzel- Willert, Vorstandvorsitzende des Dachverbandes Nummer gegen Kummer e.V. sagt: „Kinder und Jugendliche brauchen ein verlässliches Netz aus Unterstützungsangeboten. Dazu gehören Ansprechpersonen in der Schule ebenso wie unabhängige und anonyme Beratungsangebote außerhalb des unmittelbaren Umfelds“.
Unterstützung für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte
Bundesweit unterstützt die „Nummer gegen Kummer“ Schulen dabei, Hilfsangebote sichtbar zu machen und den offenen Austausch über Sorgen und Belastungen zu fördern. Mit der kostenfreien SCHULBOX erhalten Lehrkräften sowie pädagogischen Fachkräften Materialien, um den Umgang mit Problemen, Krisen und Unterstützungsangeboten im Schulalltag aufzugreifen. Die SCHULBOX wurde in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend entwickelt.
Die „Nummer gegen Kummer“ ist bundesweit tätig. In Bremen stellt der Kinderschutzbund Bremen die Infrastruktur, bildet die ehrenamtlichen Berater*innen aus und begleitet sie fachlich bei ihrer Arbeit.