25 Jahre Kinderrechte - Schreib uns deine Fragen

Du hast Rechte. Sie sind dir in der Bremer Verfassung garantiert. Der Deutsche Kinderschutzbund in Bremen setzt sich als Lobbyverein für Kinder und Jugendliche ein, dass du wirklich deine Rechte bekommst. Aber kennst du deine Rechte?

Gerne kannst du uns diese schreiben. Wir stellen sie mit den ANtworten auf die Homepage: kinderrechte@dksb-bremen.de oder per Post Humboldtstr. 179, 28203 Bremen

90 Schülerinnen udn Schüler sind ausgewählt, am 21.11. in der Bumwollbörse Rechtsanwalt Matthias Westerholt und seiner Kollegin Fragen zu stellen und dann auch eine genaue Antwort zu bekommen. Wir berichten hier von der Veranstaltung.

Mitgliedschaft ab 2,10 € im Monat

Sie wollen Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund werden? Seien Sie uns herzlich willkommen. Füllen Sie bitte die Anlage mit Ihren Daten aus und senden uns diese zu. Wir nehmen dann Kontakt zu Ihnen auf. Bis heute haben wir 192 Mitglieder.

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Link zu Help Community Hausaufgabenhilfe

"Nummer gegen Kummer" hilft bei Schwierigkeiten zum Schuljahresanfang

Am 11.09.14 sind die Sommerferien in Bremen vorbei und die Schule geht (wieder) los. Neben der Vergabe von Zeugnissen am Schuljahresende kann auch die Phase des Schulbeginns für Kinder und Jugendliche psychisch sehr belastend sein - beispielsweise ausgelöst durch eine neue Schulumgebung, einen Lehrerwechsel, eine neue Klassenzusammensetzung oder dadurch, dass Erfahrungen von Leistungsdruck, Mobbing etc., die während der Sommerferien in den Hintergrund gerückt sind, wieder spürbar werden. Aus diesem Grunde möchte der Deutsche Kinderschutzbund - Landesverband Bremen e.V. zu Beginn des neuen Schuljahres noch einmal verstärkt auf das Kinder- und Jugendtelefon", sowie das "Elterntelefon" der bundesweit agierenden Dachorganisation "Nummer gegen Kummer e.V." hinweisen. Ratsuchende Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte können sich hier an geschulte Telefonberater_Innen wenden und gemeinsam nach Lösungsansätzen für Probleme suchen.
Kinder und Jugendliche erreichen das "Kinder- und Jugendtelefon" montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr anonym und kostenlos bundesweit über das Festnetz oder per Handy unter: 0800 - 116 111.
Eltern können sich anonym und kostenlos aus dem deutschen Festnetz oder per Handy montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr, sowie dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr unter 0800 - 111 0 550 an das "Elterntelefon" wenden.
Weitere Informationen zu den Beratungsangeboten der "Nummer gegen Kummer" finden sich im Internet unter: www.nummergegenkummer.de oder unter www.dksb-bremen.de.

Was macht der Kinderschutzbund in Bremen?

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Edeka Fehner am Dobben spendet Pfandsbons

Das Teilhabepaket muss unbürokratischer werden

Die Formalitäten zur Teilhabe von Kindern und Jugendlichen am gesellschaftlichen Leben ist ein so hoher bürokratischer Aufwand, dass zuviel Zeit und Geld in den Verwaltungen bleiben. Der Paritätische Wohlfahrtsverband mit seinen Organisationen, zu denen auch der Deutsche Kinderschutzbund gehört, fordert daher einen leichteren Zugang.

Link zur aktuellen Seite von Open Döör

Ursula Wülfers vom Vorstand organisiert ehrenamtliche Hausaufgabenhilfe

Ehrenamtliche Hausaufgabenhilfe durch den Deutschen Kinderschutzbund Bremen

Bisher haben sich etwa 30 freiwillige Helferinnen und Helfer für die Hausaufgabenhilfe gemeldet. Ursula Wülfers aus dem Vorstand organisiert das Projekt. Wir wollen besonders Familien ansprechen, die sich bezahlte Hilfe nicht leisten können.
Wer dieses Angebot als HelferIn unterstützen oder als SchülerIn nutzen möchte, kann sich in der Geschäftsstelle per Telefon, Mail, persönlich oder Brief melden. (Tel. 24011210 oder 74569 oder info@dkbs-bremen.de)

 

 

Konto der Kinderschutzstiftung Bremen

Die Kinderschutzstiftung Bremen hat ein eigenes Konto:
Kontonummer: 200 202 85 32
BLZ: 29050000 Bremer Landesbank
Bitte benennen SIe Ihre gute Tat mit:

Zustiftung: Nur die Erträge werden ausgeschüttet.
Spende: Das Geld muss innerhalb von 2 Jahren zweckgebunden eingesetzt sein.

Erstes Treffen in der Wigmodischule

Der Startpunkt ist gesetzt. Mit zur Zeit 8 ehrenamtlichen Männern und Frauen verstärken wir den Einsatz für Kinder, die eine Unterstützung in der Schule benötigen. Zum Teil sind die Helfer zweimal in der Woche von zum Teil 8-13 Uhr in „ihren“ Schulklassen und bringen sich da ein, wo es ein Kind gerade braucht. Alle Helfer berichteten, dass sie gleich voll anerkannt waren und auch schon darauf geachtet wird, dass sie immer mal bei jemanden anderes sitzen. So ist zum Beispiel Frau Eiken in einer 2. Klasse. Einige Kinder haben richtige Schwierigkeiten mit Lesen. Da steht sie unterstützend zur Seite. Frau Gorski ist in einer 1. Klasse. Das Schuljahr beginnt gerade. Die kleinen Schüler müssen sich noch an den neuen Rhythmus gewöhnen. Das merkt sie jede Stunde. Frau Bickel fühlt sich schon jetzt wie zu Hause. Es ist ein gutes Team und alle achten ihre Persönlichkeit. Sie kümmert sich gerade besonders um zwei Kinder, die besondere Schwierigkeiten mit Deutschschreiben haben. Herr Hubl betreut eine 3. Klasse und sieht seine Arbeit auch im lesen und Schreiben. Besonders freut er sich schon auf das Schulfußballspiel, das er mit betreuen wird. So könnte ich noch viele erste Geschichten berichten. Wer das Team in Bremen Blumenthal unterstützen möchte, kann sich gerne bei mir melden: info@dksb-bremen.de oder 0421/240112-10. Auch suche ich dringend finanzielle Unterstützung für unsere Einsätze in Bremen. Das Spendenkonto lautet: IBAN: DE14290500001016636030

Alle Kinder und Jugendliche haben das Recht auf gleiche Behandlung

Der Deutsche Kinderschutzbund in Bremen begrüßt, dass die Politik die unhaltbaren Zustände in der Unterbringung und Betreuung wahrnimmt und bemüht ist, Abhilfe zu schaffen.

Die Unterbringung der Flüchtlinge, die in Bremen ankommen ist nur die eine Hälfte der Arbeit. Wesentlich zugeordnet muss die pädagogische bzw. therapeutische Begleitung dieser Menschen sein. Sie haben teilweise traumatische und fast immer ganz fremde kulturelle Hintergründe. Diese müssen bei der Aufnahme Berücksichtigung finden. Es sind Kinder und Jugendliche. In diesem Alter ist es zum Beispiel normal, dass man auch spät abends noch Hunger oder Durst hat. Aus unserer Sicht muss der Träger der jeweiligen Einrichtung gewährleisten, dass die Bewohner in ihrem Quartier auch außerhalb von Ausgabezeiten sich stärken können. Damit könnte eine Ursache von Ordnungswidrigkeiten verhindert werden.

Jugendliche Bewohner, die straffällig werden, unterliegen den gleichen Maßnahmen wie Kinder und Jugendliche in Bremen überhaupt. So ist eine gesonderte Unterbringung akzeptabel, es bedarf jedoch einer speziellen pädagogischen Betreuung. In Gesprächen wird immer wieder deutlich, dass die Jugendlichen total motiviert sind, die deutsche Sprache zu erlernen und bei uns etwas zu erlernen. Diese Motivation gilt es aufzugreifen. Hier ist die gesamte Gesellschaft gefordert mit ihren vielen Initiativen in Kirchen und Verbänden. Es passiert hier schon an vielen Stellen Großartiges. So sind viele Jugendliche bereits in Sportverbänden in Bremen integriert.

Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Bremen kann den Vorstoß des Bürgermeisters Jens Böhrnsen verstehen, den Zuzug von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zu steuern und Jugendliche in andere Kommunen zu schicken und dort betreuen zu lassen. Die Stadt und die sozialen Strukturen geraten Zunehmend an ihre Grenzen. Da ist es sinnvoll, Jugendliche auch außerhalb von Bremen zu versorgen. Hier ist die gesamte Republik gefordert, entsprechende Standards schnell aufzubauen, um dieser Herausforderung, für viele Kommunen eine neue Aufgabe, gerecht zu werden.

Wir beobachten zur Zeit ein unkoordiniertes Suchen nach schnellen Lösungen. Wünschenswert ist es, dass die Stadt Bremen möglichst bald zu einer Gesamtkonzeption gelangt, die den gesamten Bereich von Ankommen bis hin zur Integration der Flüchtlinge in die Bremer Gesellschaft umfasst. Das bedeutet sicher, wesentlich mehr Gelder für begleitende Maßnahmen in die Hand nehmen zu müssen.

Allianz zahlt Therapiemittel für Kinder

·         Finanzhilfe für Pausenkisten und Spielhäuser

·         Bremer Kinderschutzbund betreut 1.500 Mädchen und Jungen

·         Repräsentant Christof Weddemann überreicht 5.000 Euro

Viele von ihnen gehören zu den ärmsten Kindern in Bremen. Die Mädchen und Jungen der Wigmodischule im Stadtteil Blumenthal im Norden der Hansestadt haben wenig Gelegenheit zu unbeschwerter Freizeit. Doch von nun an steht den Kindern dieser Grundschule, von denen nach Angaben des Deutschen Kinderschutzbundes jedes zweite aus einer Hartz-IV-Familie stammt, ein umfangreiches Spielesortiment zur Verfügung. Mit Hilfe des Vereins Allianz für die Jugend e.V. bekommt jede Klasse der Stufen eins bis vier jetzt eine reich ausgestattete Pausen- und Freizeitkiste. Am 16. September 2014 überreicht der Repräsentant der Allianz am Standort Bremen, Christof Weddemann (50), dem Kinderschutzbund einen Betrag von 5.000 Euro, mit dem je zur Hälfte zwei große Projekte in Bremen gefördert werden.

Mit der Wigmodischule ist der Kinderschutzbund nach Angaben seines Geschäftsführers Andreas Bröcher seit elf Jahren verbunden. Nachdem Bröcher von Schulleiterin Ulrike Lüddeke eine lange Wunschliste für dringliche Vorhaben erhalten hatte, startete er einen Aufruf an ehrenamtliche Helfer. "Und der Verein Allianz für die Jugend suchte ein Projekt, um sich einzubringen", berichtet Bröcher. So sei die Idee für die 16 Kisten entstanden, die den Klassen eins bis vier nun Spiele für drinnen und draußen bieten.

In einem zweiten Projekt stellt der Allianz Verein darüber hinaus umfangreiche Therapiemittel für die Beratungsstellen des Kinderschutzbundes zur Verfügung. Zu dem Sortiment gehören jeweils ein Spielhaus, mit dessen Hilfe die Kinder selbst ihre eigene Lebensgeschichte nacherzählen können, sowie Kunststoff-Regenbögen und Therapie-Puppen als Gesprächshilfen. Denn, so Bröcher, in die Bremer Beratungsstellen kommen jährlich rund 1.500 Mädchen und Jungen zu Gesprächen und Treffen.

Für Dipl.-Psych Katharina Winterberg vom Kinderschutz-Zentrum Bremen  hat diese Spende eine besondere Bedeutung. Sie sagt:“ Im therapeutischen Kontext genutzt, kann sich mit diesen Materialien eine emotional verbindenden Basis ergeben. Sie bieten außerdem die Möglichkeit, jenseits von Sprachbarrieren, über Inhalte zu kommunizieren, die oftmals noch keinen verbalen Ausdruck gefunden haben.“

"Ich freue mich sehr, dass wir als Allianz und mit unserem Verein Allianz für die Jugend e.V. den Deutschen Kinderschutzbund unterstützen", sagt Repräsentant Weddemann.  "Es ist sehr schön, Kindern zu helfen, die diese Hilfe brauchen, und das Glück in den strahlenden Augen der Kinder zu sehen", fügt Weddemann hinzu.

Kinderschutzbund-Geschäftsführer Bröcher betont: "Wir sind sehr dankbar und froh über die Unterstützung. Dies ist eine spürbare Entspannung für uns und daher keinesfalls selbstverständlich." Das Projekt sei gerade angesichts der Ferienzeit sehr schnell umgesetzt worden.

Elternkurse im Jahr 2014

Viele Eltern fühlen sich allein gelassen in der Erziehung. Sie sind unsicher, manchmal auch hilflos. Sie glauben, in anderen Familien klappt alles viel besser.
Starke Eltern - Starke Kinder® stärkt das Selbstvertrauen von Eltern als Erzieher, erleichtert das Gespräch in der Familie und bietet Austausch mit anderen Eltern.
Eltern sein ist sehr schön und manchmal auch ganz schön anstrengend!
Dieser Elternkurs ist für Mütter und Väter, die mehr Freude und weniger Stress mit ihren Kindern haben wollen!


Der allgemeine Kurs (3-12J) wird ab dem 24.09. jeweils mittwochs in der Zeit von 18 - 20 Uhr stattfinden. Kosten 65, -, für Paare 110,-€. Wer die Kosten nicht tragen kann, sage es bitte bei der Anmeldung. Wir finden dann auch einen anderen Weg mit Ihnen zusammen. Wir bitten Sie den Beitrag von 65 € oder eine Anzahlung in Höhe von 20 € am 1. Abend mitzubringen. Anmeldung unter moeller@dksb-bremen.de oder 0421/240112-10.

Bremer Schüler brauchen eine Schulvielfalt

Es gehört zu den Errungenschaften eines demokratischen Landes, dass es ein Bildungssystem gibt, welches staatliche Schulen neben Schulen in freier Trägerschaft bereithält. Kinder und ihre Eltern haben ein Recht darauf, eine Schule für sich auszuwählen, in der bestimmte Werte verwirklich werden. Der Deutsche Kinderschutzbund in Bremen unterstützt ausdrücklich die Forderung, sich für den Erhalt dieser Vielfalt stark zu machen. Weitere Kürzungen bei den Förderungen kann für das eine oder andere Angebot zu einer Aufgabe führen. Das muss verhindert werden, so Geschäftsführer Andreas Bröcher Schulen in freier Trägerschaft haben ein je eigenes Profil mit vielen Besonderheiten, die staatliche Schulen so nicht bereithalten können. Kinder aus allen Milieus finden hier ihren Platz und werden von den Freien Schulen auch finanziell gefördert. So leisten diese Schulen einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Ausgrenzung von Kindern aus armen Verhältnissen und sichern eine gelungene Mischung unterschiedlicher Herkunftsfamilien ab.

60 Jahre DKSB - Feierstunde im Rathaus Bremen

Wer einen Mitschnitt der Festveranstaltung oder die Festrede bzw. die mal ganz andere Festschrift wünscht melde sich bitte unter raeder@dksb-bremen.de

Nachrichten um 18 Uhr auf Butenunbinnen

Deutscher Kinderschutzbund feierte 60 Jahre Bestehen in Bremen

Bürgermeister Jens Böhrnsen lud zum Jubiläum des 60-jährigen Bestehens des Deutschen Kinderschutzbundes in Bremen zu einem Senatsempfang ein. Geschäftsführer Andreas Bröcher und der Vorstand mit der Mitarbeiterschaft freuten sich sehr über diese hohe Ehre.
Die Grundschule an der Horner Heerstraße begleitete die Gäste mit instrumentalen und gesanglichen Aufführungen. Im Mittelpunkt der Festveranstaltung standen die Auszeichnung der hochverdienten ehemaligen Vorsitzenden des DKSB LV Bremen Gertrud Gerlach sowie der Festvortrag durch Prof. Dr. Annelie Keil zum Thema: "Wie Du mir, so ich Dir! Leben heißt arbeiten, lieben und teilen! Im Dialog und Bündnis  zwischen den Generationen Zukunft nähren". Pünktlich zum Jubiläum ist auch die Festzeitschrift fertig geworden. Wir bedanken uns recht herzlich bei der Mitarbeiterin Katharina Winterberg für die Erarbeitung der Festschrift und bei der Techniker Krankenkasse in Bremen, Frau Marbin und Frau Motzko, für die Druckerstellung. Wir können Ihnen die Beiträge und die Festzeitschrift gerne zukommen lassen.

 

Präsident der bremischen Bürgerschaft Christian Weber zu Gast im Deutschen Kinderschutzbund Bremen

 Was macht der Kinderschutzbund in Bremen aktuell? Diese Frage stellt sich nicht nur der Präsident der Bürgerschaft, auch viele Bremerinnen und Bremer kennen zwar den Deutschen Kinderschutzbund, aber was er konkret macht, ist vielen unbekannt. Andreas Bröcher, Geschäftsführer, bat für den Besuch von Christian Weber eine/n VertreterIn aus jedem Projekt über besondere Entwicklungen und Herausforderungen zu berichten. Neben den VertreterInnen des Vorstandes Ursula Wülfers, Sonja-Marina und Bernd Eckert war Dipl.-Psych. Doris Bendig vom Kinderschutz-Zentrum Bremen anwesend, für den Begleiteten Umgang (BU) sprachen Dipl.-Päd. Michaele Maier und Dipl.-Psych. Mark Rizevski, das Schulprojekt „Kindernot braucht Lösungen“ wurde von Dipl.-Psych. Johannes Hofmann vorgestellt, das Kinder- und Jugend-Schutztelefon (KJST) war vertreten durch Dipl.-Päd. Balazc Wyrzykowski und für die Koordinierung der zahlreichen ehrenamtlichen Arbeitsfelder nahm Frau Margret Scheibner teil. Ohne ehrenamtliche Mitarbeit könnten viele Hilfen, die der Kinderschutzbund Bremen anbietet, nicht durchgeführt werden. Dazu gehören vor allen Telefondienste (Nummer gegen Kummer für Eltern und Jugendliche) und die individuelle Hausaufgabenhilfe.

Wo liegen aktuell besondere Herausforderungen in den alltäglichen Aufgaben? Sowohl im Begleiteten Umgang wie auch im Kinderschutz-Zentrum ist zu beobachten, dass die Beratungen unter einem nennenswerten erhöhten Aggressionspotential stehen. Bei Beratungen von hochstrittigen Paaren muss in vielen Fällen eine verstärkte Achtung des Kindeswohls bedacht werden. Wir brauchen eine neue Kultur der Trennung. Beziehungen können auseinander gehen. Für die Kinder ist es in diesen Fällen gut, wenn die Erwachsenen Wege suchen, diese möglichst konfliktlos für die Kinder erfahrbar zu machen. Als eine bisher einmalige Errungenschaft in der deutschen Landschaft bezeichnete Dipl.-Päd. Michaele Maier aus dem Begleiteten Umgang die Tatsache, dass es in Bremen gelungen ist, alle Anbieter dieser Maßnahme an einen Tisch zu bekommen, um miteinander gemeinsame Standards für die Durchführung zu entwickeln. Auch VertreterInnen des Amtes für soziale Hilfen arbeiten in diesem Netzwerk mit.

Das KJST gibt es seit 2007 in Bremen. Herr Wyrzykowski ist einer der vier KollegenInnen, die den Dienst von 16.30-7.30 Uhr durchführen. Aus seiner Wahrnehmung kommen die Hilferufe besonders aus den Familien selbst und von der Polizei. Es gibt Nachtschichten, die sehr anspruchsvoll sind, aber auch Dienste, die eher ruhig verlaufen.

Der Geschäftsführer Andreas Bröcher machte zusammenfassend deutlich, dass die vielen Maßnahmen des Kinderschutzbundes Bremen durch 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor allem in Teilzeit durchgeführt werden. Als besonders erfreulich stellte er dar, dass der DKSB allen Beschäftigten feste Verträge gegeben hat. „Wir leisten für Bremer Kinder, Jugendliche und Eltern eine so wichtige Aufgabe, da wäre es nicht in Ordnung, wenn unsere MitarbeiterInnen später als RenterInnen selber auf Hilfe vom Land angewiesen sind“, so Bröcher. Das bedeutet aber auch, dass der Kinderschutzbund Bremen neben den ca 250.000 € vom Land Bremen etwa 100.000 € selbst über Drittmittel einwerben muss. Das kann nur gelingen, wenn alle im Verein, in der Politik und in Bremen diese wichtige Arbeit wahrnehmen und auf die je eigene Weise mit unterstützen. Insofern bedanken sich die MitarbeiterInnen des DKSB Bremen über den herzlichen und interessanten Austausch mit Herrn Weber.

Wer die Arbeit des DKSB unterstützen möchte, findet hier die Bankverbindung:

IBAN: DE14290500001016636030 BIC Code BRLADE22XXX Stichwort: Spende DKSB. Weitere Infos bekommen Sie unter info@dksb-bremen.de

Unabhängige Aufarbeitung der versuchten Einflussnahme pädophiler Netzwerke auf den DKSB.

Stellungnahme des DKSB Bundesverbandes:

Die heute Verantwortlichen im Kinderschutzbund sind sehr betroffen über die bekannt gewordenen Versuche pädophiler Netzwerke den Kinderschutzbund zu unterwandern. Wir sind schockiert über inakzeptable Aussagen in Schriften des Kinderschutzbundes aus den 1980er Jahren.

Schon die Diskussion über die Liberalisierung von Pädosexualität verletzt massiv die Gefühle der Betroffenen und hat im Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) keinen Platz. Sie hätte in der Geschichte nie stattfinden dürfen. Wir bedauern dies zutiefst!
Jetzt haben wir die Verantwortung dafür zu sorgen, dass die gegen den DKSB der 80er Jahre erhobenen Vorwürfe lückenlos aufgeklärt und aufgearbeitet werden.
Deshalb werden wir das Institut für Demokratieforschung der Universität Göttingen unter Prof. Dr. Walter bitten, eine unabhängige Untersuchung der Einflüsse pädophiler Netzwerke und Akteure auf den Deutschen Kinderschutzbund und andere soziale Bewegungen durchzuführen und diese offen zu legen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch eine selbstkritische Aufarbeitung möglicher struktureller Schwächen des DKSB.
Eine solche unabhängige Aufarbeitung werden der Bundesvorstand und die Bundesgeschäftsstelle DKSB nach Kräften unterstützen.
Sollte sich herausstellen, dass der damalige Präsident des DKSB, Prof. Dr. Walter Bärsch, tatsächlich von 1981 bis 1994 Mitglied im „Arbeitskreis Humane Sexualität“ (AHS) war, wird der Kinderschutzbund dessen Rolle neu bewerten müssen.
In den letzten zwei Jahrzehnten hat der Deutsche Kinderschutzbund innovative Präventions- und Interventionsarbeit in Hinblick auf gesellschaftliche, institutionelle und familiäre Gewalt geleistet. Hierbei ist die Erarbeitung von Schutzkonzepten, die Hilfe im beraterisch-therapeutischen Kontext ebenso zu nennen wie die Schul- und Sportprojekte zur Aufklärung und Stärkung von Kindern und Jugendlichen. Dabei bilden Beratungsstellen, Kinderschutz-Zentren, Eltern- und Kinder und Jugendtelefon ein wichtiges Netzwerk zum Schutz der Kinder.
Die ehrenamtlich und hauptamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten dabei eine hervorragende Arbeit. Ihr Verdienst ist es, dass die Qualität unserer Arbeit stetig weiter entwickelt wird. Davon zeugen die Grundsatzbeschlüsse und Resolutionen der Mitgliederversammlung in den jeweils aktuellen Fassungen: Resolution zum sexuellem Kindesmissbrauch, Prinzipien helfenden Handelns; die überarbeiteten Fachbroschüren: Gewaltfreie Erziehung, Gewalt gegen Kinder, Stärkung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sowie die Fortbildungskonzepte zum Bundeskindesschutzgesetz.
Wir bitten die Orts-, Kreis- und Landesverbände des DKSB und ihre ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herzlich, ihre Arbeit zum Wohle der Kinder und Familien im Sinne unseres Leitbildes und der Grundorientierungen weiterzuführen und mit ihrem Einsatz und ihrem Engagement den Deutschen Kinderschutzbund weiter zu stärken.
Zu unserer wichtigen Arbeit gehört aber auch, die Vergangenheit gründlich aufzuarbeiten.
Berlin, den 11.09.2013

Kinder stark machen durch Teilhabe

Kinder sollen einmal Persönlichkeiten werden, selbstbewusste Männer und Frauen, die ihre Stärken und auch Schwächen kennen. Der Kinderschutzbund in Bremen setzt sich seit Jahren für dieses Ziel ein.
Der Bremer Kinderschutzbund geht verschiedene Wege, um dieses Ziel zu erreichen. So gibt es Projekte, die vom Land Bremen unterstützt werden, wie beispielsweise das Kinderschutz-Zentrum oder der Begleitete Umgang, aber auch Projekte wie ehrenamtliche Hausaufgabenbetreuung oder Freizeitangebote. 
Darüber hinaus ist es aber auch notwendig, mit den Eltern zu arbeiten, ihnen in Form von Infoveranstaltungen oder Elternkursen Antworten auf ihre Fragen zu geben und sie im Bewältigen der vielen Aufgaben im familiären Alltagsleben zu stärken.
Die Durchführung dieser Projekte ist mit einem recht hohen Aufwand verbunden, für den der Kinderschutzbund auf Hilfe von außen angewiesen ist. Wenn auch Sie diese Arbeit unterstützen möchten: Spendenkonto: Bremer Landesbank BLZ 29050000 Konto 1016636030 oder Infos erhalten Sie unter 0421/24011210 info@dksb-bremen.de

Lena sagt Nein! Ben sagt Nein! Erster Elternabend

Etwa 40 Gäste waren zum ersten Infoabend zum Thema Kinderschutz im Kita-Alter. Die Gäste waren sehr aktiv und brachten sich sehr persönlich mit ein. Der Kinderschutzbund Bremen gestaltet in Kooperation mit der TK Bremen unter der Schirmherrschaft des Gesundheitsamtes Bremen - Kinder- und Jugendgesundheitsdienst   Eltern-Infoveranstaltungen zu den Heften "Ben / Lena sagt Nein!"

Sie wünschen auch eine Infoveranstaltung? Mailen Sie uns info@dksb-bremen.de

Kooperation mit Caritas Bremen Nord

Absofort sucht der Kinderschutzbund Bremen ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser für Bremen Nord. Die Märchenstunden starten bei der Caritas in Vegesack. Informationen erhalten Sie unter Tel: 0421/24011210 oder info@dksb-bremen.de. Gruppen ab 5 Kindern können sich für eine Märchenstunde im Kinderschutzbund anmelden. Termin und VorleserIn wird dann organisiert. Wer dieses Projekt mit einer Spende unterstützen möchte:

Bremer Märchendachboden im Kinderschutzbund Bremen

Geschäftsführer Andreas Bröcher ist der Dritte von fünf Brüdern. Er erinnert sich noch heute sehr gut daran, wieviel Spaß es ihm machte, seinem jüngsten Bruder abends Grimms Märchen vorzulesen. In den letzten Monaten hörte er immer wieder, dass Kinder zu Hause immer weniger vorgelesen bekommen. „Das muss sich ändern“, dachte Bröcher. Die Idee ist geboren. Zusammen mit Frau Hövelmann von der Leselust kamen viele kreative Ideen zusammen, so auch der Name „Bremer Märchendachboden“.
Ab sofort ist es 5 - 20 Kindern und Eltern möglich, eine Märchen-/ Geschichtenstunde unter info@dksb-bremen oder 0421/240 112 10 zu reservieren. Auch im Rahmen eines Kindergeburtstages kann eine Märchenstunde geplant werden. Der Kinderschutzbund sucht dann eine/n ehrenamtlichen Vorleser oder Vorleserin.
„Ich erhoffe mir von diesem Angebot, dass auch Väter und Mütter sowie Geschwisterkinder wieder ermutigt werden, ihren Kindern / Geschwistern vorzulesen“, sagt Andreas Bröcher. Aus diesem Grund werden alle, die sich das Vorlesen zutrauen, auch die Möglichkeit erhalten.

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