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Mehr Einsatz für ein kinderfreundliches Bremen!

Forderungen des Kinderschutzbundes Bremen an die Parteien zur Bürgerschaftswahl 2019

Am 26. Mai wählt Bremen eine neue Bürgerschaft. Der Kinderschutzbund Bremen will daher von den antretenden Parteien wissen, wie sie sich für den Kinderschutz einsetzen und welche Pläne zur Verbesserung der Situation umgesetzt werden sollen. Denn Bremen ist nicht nur Schlusslicht bei Kinderarmut. Auch bei der Umsetzung von Kinderrechten gibt es deutlichen Handlungsbedarf. Gefordert wird von der Politik mehr Engagement und der Wille, Kinder ganz oben auf die politische Agenda zu setzen.

Die Kindheit ist eine besonders wichtige Lebensphase: Kinder und Jugendliche müssen beteiligt, gefördert und geschützt werden. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten und ihnen einen Rahmen für ein gelingendes Aufwachsen zu ermöglichen. Dabei kommt der Politik eine entscheidende Rolle zu: Sie setzt die Rahmenbedingungen, damit Kinder und Jugendliche sich gefördert und geschützt entwickeln können.

Im Land Bremen leben über 100.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und es wird bereits einiges für sie getan. Gleichzeitig gibt es noch viele Bereiche, in denen deutlich mehr Anstrengungen nötig sind. Die Kinderarmut in Bremen ist hoch, Gewalt gegen Kinder, Vernachlässigung und Ausschluss sind allgegenwärtig. Auch bei politischen Entscheidungen geraten Kinder und ihre Anliegen schnell aus dem Blick.

Als Kinderschutzbund Bremen fordern wir daher, die Belange der Kinder, Jugendlichen und Familien stärker zu berücksichtigen und mehr Entschlossenheit von den Verantwortlichen für ein kinderfreundliches Bremen. Alle demokratischen Parteien, die bei der Bürgerschaftswahl antreten, fordern wir auf, sich mehr auf die Rechte und Anliegen der Kinder zu konzentrieren und diese auch in der Arbeit als Regierungsfraktion oder in der Opposition umzusetzen.

#HBWahl Unsere Forderungen zur Bürgerschaftswahl 2019

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