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Beratung für Fachkräfte

Wir helfen Ihnen bei Ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Unser Kinderschutz-Zentrum bietet Fachkräften aus Kindergärten, Schulen und Verwaltung Beratung und Hilfe für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Dazu zählen:

  • Fachveranstaltungen und Tagungen
  • Interventionsplanung
  • Supervision
  • Fachberatung
  • Fortbildungen
  • Elternthemen-Abende

Montag bis Mittwoch von 11.00 - 13.00 Uhr und Donnerstags von 15.00 - 17.00 Uhr
 0421/240112-20
oder über unser Kontaktformular.

Neue Fortbildung für Fachkräfte: Grundlagenschulung Kinderschutz in Institutionen

Kinder in schwierigen Lebenssituationen brauchen wirksamen Schutz und gezielte Unterstützung durch Fachkräfte. Diese benötigen Grundlagenwissen, um den Schutzauftrag bei vermuteter Kindeswohlgefährdung in ihrer Einrichtung erfüllen zu können und so Kinder vor weiteren entwicklungsschädigenden Einflüssen, körperlicher und psychischer Gewalt, sexuellen Missbrauch und Vernachlässigung zu bewahren. Die Fortbildung vermittelt spezifisches Kinderschutzwissen, um die Wahrnehmung für belastende familiäre Situationen, Risiken und Gefahren zu schärfen, sie einschätzen – und angemessen handeln zu können. Gegenstand sind Bedingungen für das Kindeswohl, Anzeichen für eine Kindeswohlgefährdung und rechtliche Grundlagen zum Thema. Darüber hinaus werden die Gesprächsführung mit Eltern und Kindern in der Krise, Kooperation mit dem Helfendenetzwerk sowie kollegiale Beratung vor dem Hintergrund Ihres beruflichen Alltags praxisnah veranschaulicht und geübt.

  • Zielgruppe
    Fachkräfte aus Kita und Schule, aus Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, aus Vereinen und medizinisch-therapeutischen Einrichtungen.
  • Modul 1
    Donnerstag und Freitag 23./24. August 2018, jeweils 9-16:30 Uhr: Bedingungen für das Kindeswohl, Anzeichen von Kindeswohlgefährdung, rechtliche Grundlagen, Handlungsstrategien bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung: Strukturen in der Einrichtung, Fachberatung, Meldung nach §8a, Dokumentation und Datenschutz, Helfernetzwerk.

  • Modul 2
    Donnerstag und Freitag 13./14. September 2018, jeweils 9-16:30 Uhr: Ausgewählte Aspekte von Gewalt und ihr Bedingungsgefüge, schwierige Gespräche führen, Rollenverständnis als Fachkraft in Bezug auf Kinderschutz, Schutzkonzept der Einrichtung, Selbstfürsorge.

  • Referent*innen
    Dipl.-Psych. Henning Lueken und Dipl.-Heilpädagogin Monika Diemer arbeiten im Kinderschutz-Zentrum Bremen, einer Beratungsstelle für Familien, Kinder, Eltern und Fachkräfte in allen Fragen von Gewalt. Als insoweit erfahrene Fachkräfte kooperieren sie mit den oben genannten Arbeitsfeldern.

  • Teilnehmende: Maximal 20 Personen, Kosten: 220 Euro Teilnahmegebühr und 20 Euro Verpflegungspauschale (für Getränke, Obst und Gebäck), Veranstaltungsort: Friedensgemeinde, Humboldtstr. 175, 28203 Bremen

Nachfragen zu der Fortbildung können Sie gerne an das Kinderschutz-Zentrum Bremen richten: Telefon: 0421-240 112 20 oder info[at]dksb-bremen.de Ihre verbindliche Anmeldung ist bis zum 15. Juni 2018 möglich. Nutzen Sie dafür auch unser Kontaktformular

Begleiteter Umgang

Eltern, die sich trennen oder in Scheidung leben, haben oft Schwierigkeiten, ihren Kindern den Kontakt zum jeweils anderen Elternteil zu ermöglichen. Jeder Elternteil ist zum Umgang mit seinem Kind nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet. Dies gilt auch, wenn die getrennt lebenden Eltern nicht miteinander verheiratet waren. Unsere Expertise besteht darin, Kinder zu schützen und mit beiden Elternteilen positive, verlässliche und vertrauensvolle Beziehungen zu ihren Kindern aufzubauen oder zu festigen. Erfahren Sie hier mehr zu unserem Angebot Begleiteter Umgang.

Prävention an Schulen

Seit mehr als 15 Jahren bieten wir das Projekt "Kindernot braucht Lösungen" zur Gewaltprävention in dritten und vierten Grundschulklassen an. Das Projekt sensibilisiert Grundschulkinder dafür, ihre Gefühle wahrzunehmen und sich in schwierigen Situationen Hilfe von Vertrauenspersonen holen zu können. Möchten Sie unser Team auch in Ihrer Schule? Erfahren Sie hier mehr über das Projekt und wie Sie unser Team kontaktieren können.

Traumatisierte (Flüchtlings-)Kinder gut begleiten und integrieren

Wenn Kinder und ihre Familien nach der Flucht in Deutschland ankommen, haben die beängstigenden Erlebnisse von Krieg und Verfolgung scheinbar ein Ende. Die Verarbeitung des erlittenen Traumas aber beginnt erst. Erlebnisse wie Kriegserfahrungen oder auch die Trennung von einem Elternteil lasten schwer auf vielen Neuankömmlingen. Traumatische Belastungen bei Kindern äußern sich in Verhaltensstörungen, denen Fachkräfte in ihrem Alltag adäquat begegnen müssen. Oft sind die Verhaltensstörungen so gravierend, dass die Kinder einer besonderen Unterstützung bedürfen. Erzieher*innen, Lehrer*innen und andere pädagogische Fachkräfte brauchen vor allem Wissen über Traumata und ihre Folgen für die betroffenen Kinder. Sie sollen Sicherheit im Umgang mit traumatisierten Flüchtlingskindern gewinnen, um angemessen reagieren und entsprechende Hilfen einleiten zu können.

Der Kinderschutzbund Bremen bietet hierzu eine fünftägige qualifizierte Fortbildungsreihe an, um vertiefendes Wissen zu Trauma und Traumapädagogik sowie kultursensiblem Arbeiten mit Kindern und ihren Familien zu erlangen. Die Referentinnen der Fortbildung, Dipl.-Heilpädagogin Monika Diemer und Psychologin (M.Sc.) Jana Rump, besitzen therapeutisch/beratende Zusatzausbildungen sowie mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Kinderschutz und in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und deren Eltern. Nachfragen zu der Fortbildung können Sie an das Kinderschutz-Zentrum Bremen unter 0421-240 112 20 oder ksz[at]dksb-bremen.de richten.