Krisensituation melden! Mitglied werden & spenden!

Beratung für Fachkräfte

Wir helfen Ihnen bei Ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Unser Kinderschutz-Zentrum bietet Fachkräften aus Kindergärten, Schulen und Verwaltung Beratung und Hilfe für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Dazu zählen:

  • Fachveranstaltungen und Tagungen
  • Interventionsplanung
  • Supervision
  • Fachberatung
  • Fortbildungen
  • Elternthemen-Abende

Montag bis Mittwoch von 11.00 - 13.00 Uhr und Donnerstags von 15.00 - 17.00 Uhr
 0421/240112-20
oder über unser Kontaktformular.

Kostenfreier Workshop für Ehrenamtliche: Stärken statt Schütteln - Frühe Hilfen im Ehrenamt

Im Rahmen des bundesweiten „Bündnis gegen Schütteltrauma" bieten wir einen Workshop für Ehrenamtliche an. Interessierte, die mit Eltern, Babys oder Kleinkindern arbeiten, sich im Bereich der „Frühen Hilfen“ engagieren oder am Elterntelefon der Nummer gegen Kummer aktiv sind oder sein wollen, sind herzlich eingeladen teilzunehmen.

Ziel ist es, Präventionsmaßnahmen zu verstärken, um Eltern einen einfachen und direkten Zugang zu den Angeboten der „Frühen Hilfen“ zu ermöglichen und über die Gefahren des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern zu informieren. Thematisch wird es um folgende Schwerpunkte gehen:  

  • Themen von Eltern mit Kindern ab der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr 
  • Angebote der Frühen Hilfen 
  • Belastungsmerkmale 
  • Hintergrundinformationen „Schütteltrauma“ 
  • Weiterführende Hilfen und Handlungsmöglichkeiten für Ratsuchende 
  • Beratung von Eltern 
  • Besonderheiten bei Kindeswohlgefährdung

Der Workshop findet statt am Samstag, 10. November von 9-13 Uhr in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbund Bremen, Humboldtstraße 179, 28203 Bremen. Die Teilnahme ist kostenlos. Über Spenden für den Betrieb der „Nummer gegen Kummer“ in Bremen freuen wir uns. Nachfragen zu der Fortbildung können Sie an das Kinderschutz-Zentrum Bremen unter 0421-240 112 20 oder info[at]dksb-bremen.de richten.

Begleiteter Umgang

Eltern, die sich trennen oder in Scheidung leben, haben oft Schwierigkeiten, ihren Kindern den Kontakt zum jeweils anderen Elternteil zu ermöglichen. Jeder Elternteil ist zum Umgang mit seinem Kind nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet. Dies gilt auch, wenn die getrennt lebenden Eltern nicht miteinander verheiratet waren. Unsere Expertise besteht darin, Kinder zu schützen und mit beiden Elternteilen positive, verlässliche und vertrauensvolle Beziehungen zu ihren Kindern aufzubauen oder zu festigen. Erfahren Sie hier mehr zu unserem Angebot Begleiteter Umgang.

Prävention an Schulen

Seit mehr als 15 Jahren bieten wir das Projekt "Kindernot braucht Lösungen" zur Gewaltprävention in dritten und vierten Grundschulklassen an. Das Projekt sensibilisiert Grundschulkinder dafür, ihre Gefühle wahrzunehmen und sich in schwierigen Situationen Hilfe von Vertrauenspersonen holen zu können. Möchten Sie unser Team auch in Ihrer Schule? Erfahren Sie hier mehr über das Projekt und wie Sie unser Team kontaktieren können.

Traumatisierte (Flüchtlings-)Kinder gut begleiten und integrieren

Wenn Kinder und ihre Familien nach der Flucht in Deutschland ankommen, haben die beängstigenden Erlebnisse von Krieg und Verfolgung scheinbar ein Ende. Die Verarbeitung des erlittenen Traumas aber beginnt erst. Erlebnisse wie Kriegserfahrungen oder auch die Trennung von einem Elternteil lasten schwer auf vielen Neuankömmlingen. Traumatische Belastungen bei Kindern äußern sich in Verhaltensstörungen, denen Fachkräfte in ihrem Alltag adäquat begegnen müssen. Oft sind die Verhaltensstörungen so gravierend, dass die Kinder einer besonderen Unterstützung bedürfen. Erzieher*innen, Lehrer*innen und andere pädagogische Fachkräfte brauchen vor allem Wissen über Traumata und ihre Folgen für die betroffenen Kinder. Sie sollen Sicherheit im Umgang mit traumatisierten Flüchtlingskindern gewinnen, um angemessen reagieren und entsprechende Hilfen einleiten zu können.

Der Kinderschutzbund Bremen bietet hierzu eine fünftägige qualifizierte Fortbildungsreihe an, um vertiefendes Wissen zu Trauma und Traumapädagogik sowie kultursensiblem Arbeiten mit Kindern und ihren Familien zu erlangen. Die Referentinnen der Fortbildung, Dipl.-Heilpädagogin Monika Diemer und Psychologin (M.Sc.) Jana Rump, besitzen therapeutisch/beratende Zusatzausbildungen sowie mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Kinderschutz und in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und deren Eltern. Nachfragen zu der Fortbildung können Sie an das Kinderschutz-Zentrum Bremen unter 0421-240 112 20 oder ksz[at]dksb-bremen.de richten.